Bewegungspraxis

Ergänzende Infos zum Anhören findet ihr als Audios hier 

 

Erweiterte und  sich beständig  weiterentwickelnde  Bewegungskonzepte stärken und ergänzen unsere Yogapraxis sowie jede Sportart, spezialisierte Bewegungsformen und unser Leben im Allgemeinen

Die Vielschichtigkeit schützt uns vor ungesunder Einseitigkeit und ermöglichen innere und körperliche Freiheit.

Komplexe, sich stetig verändernde Bewegungen, die den Körper als ein ganzes, zusammenhängendes Konstrukt begreifen und somit auch vollständig nutzen, sorgen für kontinuierliche Entwicklungsprozesse und machen stark und beweglich.

Jede erdenkliche Bewegungsmöglichkeit kann ausgeübt werden, sodass sich all diese verschieden Ansätze immer optimaler ergänzen und somit die Möglichkeiten einer ganzheitlichen Bewegungspraxis geschaffen werden kann.

Die Vielseitigkeit in Balance ist der Schlüssel.

Alles darf und nichts muss!

Alle üben dort, wo sie aktuell sind .

Der Ausgangspunkt unserer Bewegungen ist immer der IST-Zustand. In voller Akzeptanz von dem, was bereits möglich ist und auch dem, was noch nicht geht, holen wir zu jeder Zeit das Beste aus uns heraus.

Wir erforschen Bewegung und üben Neues, um Geist und Körper regelmäßig mit neuen Impulsen zu fördern.

Was wir nicht für möglich hielten, wird möglich.

Wir können nahezu beobachten, wie unsere Körper sich verändern und stärker werden.

So entwickeln wir zunehmend eine innere Kraft und lernen dadurch, den äußeren Kampf loszulassen.

Regelmäßiges Üben eröffnet ein völlig neues Verständnis des Körpers in Bewegung und tut einfach gut!

Wir üben Elemente aus dem Movement Bereich, Kampfsport, Floorwork, Animal Moves, Locomotion, Mobility Training, Yoga, Tanzen, Ballsport und Laufen und vieles mehr.

Es wird geschwungen, gesprungen, gekrabbelt, gekrochen und gekämpft.

Wir hängen in der Luft, gleiten auf dem Boden, erleben unseren Atemfluss, tiefe Freude und empfinden Sinnhaftigkeit in Bewegung.

Die Bewegungskurse sind für alle möglich, egal ob LeitungssportlerIn oder AnfängerInnen – alle üben in eigener Intensität und den individuellen Voraussetzungen entsprechend.

Was machen neue Bewegungen inmir?

Wie beim Yoga üben wir, uns aus einer inneren Verbindung heraus zu bewegen.

Nicht mit der Absicht, etwas erreichen zu wollen, sondern aus Respekt zu uns selbst, zu unserem Körper und zu unserer Gesundheit.

Durch das steigende Gefühl der körperlichen Freiheit = Beweglichkeit, wird auch unser Geist beweglicher, klarer und freier.

Bewusstsein entwickelt sich am Widerstand. Wir erfahren uns an der Begrenzung unseres Körpers.

Erweitern wir diese Grenzen, erweitern wir unseren Geist.

 

Eine erweiterte Bewegungspraxis hilft uns dabei, feste Strukturen in Körper und Geist abzulegen und uns wieder lebendiger zu fühlen.

Durch die Bewegungen knüpfen wir Kontakt zu akuten Emotionen in uns und lernen einen klareren Umgang mit diesen.

Ein Gefühl von innerer Freude und (Selbst-) Vertrauen entsteht.

“Ich kann so viel mehr, als mir vorher bewusst war.”

KURSBESCHREIBUNGEN

Movement Praxis

Das Zusammenbringen von verschiedenen Trainingskonzepten aus unterschiedlichen Disziplinen wie Kämpfen, Tanzen, Laufen, Gymnastik, Krafttraining uvm. wird zu einem Trainingskonzept vereint.
Die Basis bilden abwechslungsreiche Bewegungen deines Körpers, um den größtmöglichen Trainingseffekt zu erzielen.
Dabei greifen wir auf ein großes Spektrum unterschiedlicher Trainingskonzepte und sportspezifischem Trainings zurück, um diese miteinander ergänzend zu verbinden. Abgerundet wird das Konzept durch Entspannungstechniken, um den Körper nach einer anhaltenden Anspannungsphase wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Es wird gesprungen, gezogen, gedrückt, mit Stöckern und Bällen gespielt, sich liegend am Boden bewegt usw. Das Ziel ist es seinen Körper vielseitig zu benutzen, um die größtmögliche Bewegungsfreiheit zu erlangen und diese dauerhaft zu bewahren. Ähnlich wie es Kinder tun, wenn sie sich auf dem Spielplatz oder im Freispiel bewegen.
Durch die Zusammenführung unterschiedlicher Trainingsansätze wird ein optimales Trainingsumfeld geschaffen, ohne ins Ungleichgewicht zu geraten.
Dies beugt langfristig Verletzungen und Disbalancen vor.

Trainingsinhalte

• Mobilität
• Kraft
• Ausdauer
• Schnelligkeit
• Koordination
• Sensomotorik
• Explosivkraft
• Faszien
• Peripheres Sehen
• Verletzungsvorbeugung (Prehab)

 

 

Das breite funktionelle Trainingsspektrum bereitet deinen Körper optimal für den Alltag und unterschiedliche Sportarten vor. Zugleich fördert es bis ins hohe Lebensalter vital und beweglich zu bleiben. Das Fundament hierfür ist die richtige Bewegung und Ernährung, um Gelenke, Bänder, Sehnen, Faszien, Knochen und Muskeln stark und gesund zu halten.

Grounding Movement Flow

In dieser Stunde legen wir den Fokus auf geschmeidige, fließende Bewegungsformen, die deine Mobilität, Kraft und Beweglichkeit verbessern. Vor allem durch die richtige Verteilung von Spannung und Entspannung, Kontrolle und Loslassen. Die Bewegungen werden nah oder am Boden ausgeführt. Wir nutzen Bewegungsformen aus dem Yoga, Movement und Tanz und verbinden diese in kurzen Sequenzen. Durch angeleitete Sequenzen wird hier die Technik erlernt und durch Improvisation gestärkt. Der Mix aus intuitiver und tänzerischer Bewegungsform „groundet“ nicht nur, sondern schult ebenso die Achtsamkeit und dein Körperbewusstsein und bringt sie in einen Flowzustand. Neue Vernetzungen im Gehirn werden geschaffen und der Körper wird durch den Kontakt mit dem Boden massiert. Dieser Kurs eignet sich sowohl für AnfängerInnen als auch für all diejenigen, die auf der Suche nach neuen Bewegungsformen sind.

Floorwork & Dance Practice

Floorwork & Dance verbindet unterschiedliche Tanzimprovisationstechniken mit Elementen und Prinzipien aus zeitgenössischem Tanz, Tai Chi, Contact Improvisation, Axis Syllabus und Yoga.

In einem Warm up verfeinern wir die eigene Körperpraxis, die Wahrnehmung des eigenen Körpers (Bodymind) und erforschen Bewegungsmöglichkeiten, die respektvoll mit den körpereigenen Ressourcen und anatomischen Strukturen umgehen.

Kenntnisse aus der Biomechanik, Anatomie und Physik fördern bewusstes und leichtes Bewegen am Boden und im Raum – ein Spiel, ein Tanz mit der Schwerkraft. Improvisation wird als Strategie zur Erforschung innerer und äußerer Räume eingesetzt. Wir navigieren durch imaginäre Landschaften und Innenräume. Dabei inspirieren Orientierungspunkte innerhalb des eigenen Körpers und vorgeschlagene Bewegungselemente laden dazu ein, gemeinsam mit anderen Menschen zu tanzen.

Moving Sisters

Hey, Schwestern!

Für uns Frauen ist die Zeit gekommen, uns wieder mit unserer weiblichen Kraft zu verbinden und zu erforschen, was dies für jede Einzelne persönlich bedeutet.

Wir wollen hier mit unseren unendlich großen Kräften in Kontakt kommen, um das, was noch nicht gelebt wird, aus uns selbst herauszuholen – hinein ins Leben!

Durch Bewegung und Meditation legen wir Schichten ab, die uns festhalten, binden und unter Druck setzen.

Indem wir Themen fokussieren, die für uns jetzt von Bedeutung sind, bewegen wir uns im Außen und Innen.

In einem Kreis von Schwestern, wo wir uns als Frauen gegenseitig stärken, wo wir “Schwesternkraft” erleben!

Wir praktizieren Yoga, anmutige Haltungen und stärkende Kriegerinnen-Asanas.

Wir lernen, unsere Kraft gezielt einzusetzen und im „Flow“ zu bleiben.

Wir üben auf dem Boden, praktizieren Movement und Floor Work, tanzen und bewegen und frei im Raum.

Wir bewegen uns aus unseren Gefühlen und den dahinter liegenden Themen heraus und erreichen dadurch spürbare Veränderungen in unserem Leben.

Eine kraftvolle Praxis, in der wir üben milder mit uns selbst zu werden und in der jede Schwester in ihrer eigenen Intensität praktizieren kann.

Komm’ gern auch ohne Vorerfahrung mit in unseren Kreis!

Jede von euch ist hier von Herzen willkommen!

Parkour-Praxis

Selbstsicherheit durch Parkour

Parkour ist eine oft als Sportart oder Form von Artistik verkannte Bewegungsform, die im Grundsatz eines verfolgt: Eine effiziente Fortbewegung im (urbanen) Raum mit der Überwindung von – realen oder eingebildeten – Hindernissen.

Die medial zelebrierte Athletik der Traceure oder die ihnen oftmals unterstellte Waghalsigkeit überdecken jedoch oft, dass Parkour grundsätzlich eine inklusive Bewegungsform ist, mit der sich jeder Mensch – unabhängig von Sportlichkeit und Risikobereitschaft – befassen kann.

Im Kern der Parkour-Praxis steht die behutsame Kultivierung eines achtsamen Umgangs mit dem eigenen Körper im Wechselspiel mit der Umgebung, durch die er sich bewegt. Die Umdeutung von Mauern, Treppen und Geländern zu überwindbaren Hindernissen ist oft bloß der erste Schritt zu einer größeren Selbstermächtigung im öffentlichen Raum, in dem starre Konventionen plötzlich wieder verhandelbar sind.

Dieser neuen Verhandelbarkeit wohnt aber auch eine neue Herausforderung inne: Abseits einer gewohnten (oder gar genormten) Trainingsumgebung wissen wir anfangs oft nicht genau, welchem Verletzungsrisiko wir uns möglicherweise aussetzen. Furcht ist die Folge. Hier setzt der Kurs an. In kleinen Schritten erlernen wir gemeinsam, unsere Fähigkeiten exakt einzuschätzen und so das Risiko zu beherrschen.
Und wir lernen, wie wir uns einen Teil unserer kindlichen Sorglosigkeit zurückerobern können um die Welt wieder zu einem Spielplatz machen.

Bist Du neugierig geworden und möchtest an den Kursen teilnehmen, dann schau in unseren Kursplan.