1. Aus der großen Einheit, hin zur Einzigartigkeit

 

 

Aus der Einheit zur Einzigkeit.

Geist, Seele & Körper auf einem ewigen Weiterentwicklungsweg

 

Woher kommen wir? Und warum sind wir hier?

 

Irgendwo muss unsere Reise angefangen haben. Es muss einen Ort geben, wo wir geboren worden sind.

Unser innerer Kern ist viel älter, als wir oft denken. Unsere individuelle Essenz, unser persönlicher KERN, war schon lange vorher da. bevor wir hier in unserem jetzigen Elternhaus angekommen sind.

Somit muss es auch ein großes Elternhaus geben, was so viel älter ist und es möglich machte, dass die ganze Schöpfung daraus entspringen konnte…

 

Die große Einheit hat sich getrennt.

 

Diese Trennung war der URsprung – dadurch wurde bewusstes SEIN möglich. Aus diesem Bewusstsein entstanden unser Sonnensystem und auch unsere persönliche Essenz.

Dafür mussten wir uns aus der Einheit herauslösen.

 

So entstand der UR-Trennungsschmerz von der Einheit – von Vater und Mutter – und somit verloren wir durch unsere „Geburt“ das Ur-Vertrauen in das große Ganze.

 

Hätte die Einheit sich nicht getrennt, wäre aus EINS nicht ZWEI geworden und so wäre keine Schöpfung möglich gewesen.

Dann wären wir eins geblieben…

 

In der UR-Liebe ist jedoch ALLES EINS, ohne individuelles Bewusstsein.

Wir könnten sagen: Mutter und Vater haben sich getrennt. Sie trennten sich jedoch aus Liebe, damit wir geboren werden konnten.

In dem Moment, wo die einheitliche Liebe sich trennte, sind Mutter und Vater entstanden.

So könnten wir auch sagen:

 

Am UR-Anfang war die Liebe…Und aus der Liebe entstand Schöpfung.

 

Die Einheit ist das große Herz des Universums.

Wir Menschen finden unseren Vater im großen kosmischen Geist und verjüngt im Geist der Erde.

Unsere Mutter finden wir als eine uns immer versorgende, nährende und haltende Kraft in der Mutter-Erde.

So wie die, die uns zu jederzeit mit Weisheit versorgende, kosmische Mutter im Geistigen.

 

Aus UR-Mutter und Vater sind unzählige Mutter- und Vater-Aspekte entsprungen, die sich als männliche und weibliche Prinzipen offenbaren und sich nach der Wiedervereinigung sehnen.

 

Alle Schöpfung ist dual.

Alles was ist, entsprang der dualen Zweiheit von den UR-Eltern.

 

Beide lieben uns – beide nähren uns. Körperlich, seelisch und geistig.

Alles, was aus der Einheit entsprungen ist, sehnt sich danach zurück, in die Liebe zu gehen. Zur Balance zwischen den dualen Polen, zwischen den männlichen und weiblichen Prinzipen.

Allein durch diese Sehnsucht, durch das SUCHEN nach der LIEBE, wird Bewegung möglich.

Auch Vater und Mutter sehnen sich danach, sich wieder zu vereinen…

 

Unsere Seele kommt aus dem Kosmos…

…und trägt unzählige Eindrücke und Gefühle aus allen vergangenen Erfahrungen in sich.

In einigen Kulturen wird sie auch Sternenkörper genannt. Schön, oder?

 

Unser Körper kommt aus der Erde…

…bestehend aus den Elementen. In ihm gespeichert: Unser Erbstrom, die Abdrücke unserer Vorfahren und Urvölker sowie unendliche viele irdische Erfahrungen.

 

Unsere persönliche Essenz kommt aus dem Geistigen…

…und befindet sich auf einem ewigen Weg, sich durch unzählige und individuellste Erfahrungen beständig weiterzuentwickeln, um sich als eigenständiges, unabhängiges, sich SELBST-bewusstes und freies ICH zu erfahren.

 

Alles was existiert, hat den UR-SPRUNG im Geistigen, bis es sich aus dem Geistigen in eine festere, sichtbare und greifbare Form umwandelt. Also von oben nach unten absteigt. Auch wir sind von dort gekommen.

 

Die festeste Form, die härteste Materie finden wir hier auf der Erde.

 

Je mehr wir auf die Erde herunterkamen und uns aus der Einheit lösten, desto dichter wurde die Materie und desto mehr ging uns die Verbindung und somit auch das UR-Vertrauen verloren.

Ohne das Vertrauen, dass es einen UR-Vater und eine UR-Mutter gibt und dazu einen Sinn, warum wir hier sind, tun wir eine Menge sinnlose Dinge und dazu auch eine menge Dinge, die nicht nur „sinnlos“ sondern auch sehr zerstörerisch sind.

 

Wir mussten uns von Vater und Mutter lösen, um uns als ein Einzelwesen fühlen zu können, um eigenständig und erwachsen werden zu können. Genauso, wie wir es auch in unserem heutigen Elternhaus durchlebt haben.

Wie wir wissen, dauert dieser Prozess lang und ist manchmal nicht so leicht.

Doch es lohnt sich. Denn wir wollen ja erwachsen und frei werden, unabhängig von unserem Elternhaus.

 

Heute laufen wir oft orientierungslos umher. Viele Menschen haben vergessen, dass wir einen Ursprung haben, eine lange Vergangenheit und einen sich aufbauenden Entwicklungsweg. So viele wissen nicht, dass es einen Grund für unsere Existenz hier auf der Erde gibt, ein Menschheitsziel, auf das wir hinarbeiten müssen, wenn wir dauerhaft existieren wollen.

 

Wir haben die Anbindung zu unseren natürlichen, inneren, sowie den uns umgebenden Rhythmen unserer Erde und den Planeten, dem Kosmos verloren.

 

Ohne ein Wissen über größere Zusammenhänge und somit den Bezug zu einem „höheren Sinn“ und einem Verständnis, warum wir Menschen hier sind, verlieren wir eine Menge Lebenskraft. Körper und Seele verkümmern zunehmend und werden durch die uns umgebende, steigende Unnatürlichkeit krank.

 

Wir sind hier, um eigenständig und aus uns selbst heraus diese An- und Verbindung wieder herzustellen.

Nur so kommen wir in unsere Kraft und fangen an sinnvolle Dinge zu tun.

 

Wir sind hier, um das verlorene Ur-Vertrauen und die fehlende Verbindung zu unseren wirklichen Eltern, von denen ein Teil in Verbindung zum Kosmos & den Planeten und der andere Teil in der Verbindung zur Erde & den Elementen zu finden ist, wieder herzustellen.

 

Wir haben somit einen kosmischen & einen irdischen UR Sprung.

Wir erinnern uns: Wir haben einen Körper, der aus der Erde kommt und eine Seele, die aus dem Kosmos kommt.

Dazu haben wir unseren freien Geist, unser ICH, welches aus dem Geistigen kommt und die Fähigkeit hat selbst zu denken.

 

Wir alle kennen diesen gefühlt schon 1000-mal gehörten Satz:

Es geht darum, Körper, Seele und Geist in Balance zu bringen.

Das geht nur, wenn wir diese Balance selbst herstellen.

Wir selbst. Durch unsere ICH Bewusstseinskraft.

 

Heute dürfen wir wieder üben zu erfahren, dass wir selbst und alles was wir hier sehen und erleben aus dem Geistigen kommt und wir nicht rein aus begrenzender Materie bestehen.

 

So sorgen wir dafür, dass die Materie lichtvoller, geistiger wird und sich das „zuviel „ an Härte auflösen kann.

Wir dürfen üben, Kontrolle, Ängste, Spannungen und Sorgen loszulassen, um wieder Vertrauen in einer höheren Sinnhaftigkeit zu finden.

 

In dem wir Körper, Seele und Geist durch Bewusstsein & Bewegung vorbereiten, können wir mehr Geist aufnehmen und so gleichzeitig mehr Geistiges in den äußeren Dingen erfahren.

 

Wir bringen bewusstes Sein dorthin, wo Unbewusstes, Bewegungslosigkeit und Festigkeit ist.

 

Wir bringen Licht dorthin, wo es dunkel ist.

Licht ist Bewusstseinskraft. Wir sind hier, um Unbewusstes zu durchlichten, um es bewusst zu machen.

 

Je mehr wir durchlichtet sind, desto bewusster sind wir uns selbst und dem Außen gegenüber.

Je bewusster wir sind, desto näher sind wir Vater und Mutter. Wir fühlen sie in der Erde und im Geist und überall in und um uns.

Wir fühlen sie in unserem Körper und in unserem Herzen und dürfen so wieder heilen und in uns ganz werden.

Wir können wieder vertrauen, dass unsere Erdenmutter uns trägt und uns mit all dem versorgt, was wir zum Leben benötigen und dazu, dass wir auch jederzeit ausreichend geistige Nahrung bekommen können, wenn wir uns dafür öffnen.

 

Nur durch die Betätigung unserer eigenen Bewusstseinskraft können wir uns rück-verbinden, hin zu unseren Ur – Sprüngen auf der Erde und im Kosmos.

 

Wir sind hier, um den Ur-Schmerz der Trennung durch unsere eigene Bewusstseinskraft zu heilen, um somit in uns selbst diese Einheit wieder herzustellen.

Wir sind hier, um alle dualen Pole in uns in Balance zu bringen, damit sie in uns wieder zu einer Einheit verschmelzen können.

Nur so können wir den inneren Kampf gegen uns selbst und somit auch jedes Urteil über einen anderen Menschen beenden.

Wir sind hier, die Trennung, die wir im Außen erfahren durch die Verbindung unserer eigenen inneren Anteile in uns zu überwinden.

Die Trennung in uns, die auch im außen für den Kampf zwischen Mann und Frau sorgt und denen alle Missverständnisse auf der Welt zugrunde liegen.

 

Wir dürfen erkennen, dass wir in uns zwei geteilt wurden, um eigenverantwortlich wieder heil zu werden, indem uns klar wird, dass wir alle zwei duale Anteile in uns haben und das Außen nur unser Spiegelbild ist.

 

Es ist egal ob wir Mann oder Frau sind – unsere Mitte finden wir nur in dem ewigen Balancieren und Abwägen dieser Prinzipien.

Ohne diesen Sprung aus dem UR-Sprung und dem Bruch, der für den Trennungsschmerz und somit zu der Sehnsucht nach Liebe wurde, könnten wir nicht lernen selbst in Bewegung zu kommen und somit Bewusstsein zu schaffen

 

Wenn wir in uns die Einheit schaffen, gibt es keine Trennung mehr.

 

Auf diesem ewigen Lebensweg bildet sich unser ICH heraus, unsere individuellste Essenz und nur dieser Teil in uns ist einzigartig und ewig.

So haben wir die Möglichkeit, in uns selbst ganz, EINS zu werden und der gewünschte Einklang von Körper, Seele und Geist ist möglich.

Somit hat alles was war, was ist und was kommen wird, einen Sinn.

Wenn wir irgendwann wieder voll und ganz auf diesen höheren Sinn vertrauen, dann sind wir im Ur-Vertrauen, in uns.

 

Gegenwärtig, ruhig, erfüllt mit Frieden.

Nicht mehr suchend… endlich gefunden in Verbindung mit uns und dem großen Ganzen…InCircle